Der “Ellener Hof” in Bremen – Für die Abschaffung der Geschlossenen Unterbringung – von Olaf Emig

Der Kampf um die Abschaffung der Geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen liegt auf dem Weg in die heimlose Gesellschaft.” Das ist der Titel eines Beitrags in Widersprüche 1/2004 von Olaf Emig (Sozialarbeiter und Diplom Kriminologe).

Rückblickend auf seine ersten sozialarbeiterischen Erfahrungen im von der Inneren Mission bis 1986 betriebenen Bremer geschlossenen Heim “Ellener Hof” entwickelt Olaf Emig seine Argumente gegen jegliche Form geschlossener Unterbringung und (noch weitergehend) für eine heimlose Gesellschaft.

Olaf Emig war langjährig tätig im Amt für Soziale Dienste Bremen und als Lehrbeauftragter im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen. Er verstarb leider 2016, nachdem er kurz zuvor eine Petition gestartet hatte gegen die neuerlichen Pläne des Bremer Sozialressorts zur Schaffung eines Geschlossenen Heimes. Dieser Versuch konnte nach Protesten erfolgreich abgewehrt werden.

Hier unten ist die Antwort der Senatorin Stahmann vom 25.04.2015 auf Olaf Emigs Petition nachzulesen, die der Bremer Petitionsausschuss online gestellt hatte. “Mobilitätsbegrenzung” und “fakultative freiheitsentziehende Maßnahmen” werden darin für notwendig erachtet.

Dieser Beitrag wurde unter Bremen, Texte / Aufsätze abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.