Ein bisschen Einschluss gibt es nicht!

Michael Lindenberg und Tilman Lutz kommentieren in der aktuellen Ausgabe des FORUM für Kinder- und Jugendarbeit (04/14) den Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses vom April 2014 „Vorschläge zu Maßnahmen für besonders ’schwierige‘ Kinder und Jugendliche in Erziehungshilfen“.

Vgl. dazu den Kommentar des Aktionsbündnis vom Mai 2014.

Und hier einen Beitrag „Geschlossene Unterbringung im Fachdiskurs“ von Tilman Lutz im FORUM für Kinder und Jugendarbeit 2/2015

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Die Jugendhilfeeinrichtung „Schönhof“ in MV und ihre Parallelen zur „Haasenburg“

Wir möchten an dieser Stelle auf einen sehr lesenswerten Artikel in der Ausgabe 3 / 2014 des FORUM für Kinder- und Jugendarbeit von Ronald Prieß und Michael Lindenberg hinweisen, in dem die Autoren Parallelen zwischen der Jugendhilfeeinrichtung „Schönhof“ in Mecklenburg-Vorpommern und den geschlossenen Heimen der Haasenburg GmbH untersuchen: -> zum Artikel

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Artikel zur „Geschlossenen Unterbringung“ im Kritischen Glossar der Hilfen zur Erziehung

Michael Lindenberg und Tilman Lutz haben in dem kürzlich publizierten „Kritischen Glossar der Hilfen zur Erziehung“ (erschienen in der Reihe „Grundsatzfragen“ der Internationalen Gesellschaft für Erzieherische Hilfen e.V.) einen kompakten Überblicks-Aufsatz zum Stichwort „Geschlossene Unterbringung“ geschrieben, den wir an dieser Stelle zur Verfügung stellen: -> zum Artikel Michael Lindenberg und Tilman Lutz, erschienen in: Düring, D./Krause, H.-U./ Peters, F./Rätz, R./Rosenbauer, N./Vollhase, M. (Hg.): Kritisches Glossar der Hilfen zur Erziehung. Reihe „Grundsatzfragen“ der IGFH. Regensburg, 137-144

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TAZ | „Schwierige nicht aussondern“

Konferenz-Initiator über Straßenkinder

Jörg Richert will betroffene Jugendliche über ihre Situation beraten lassen. Er fordert, dass Jugendwohnungen Unangepasste nicht mehr rauswerfen dürfen.

mehr dazu im Interview von Kaja Kutter in der Taz vom 19.09.14

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Dressur zur Mündigkeit? | AKS Hamburg

Der Hamburger Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit startete einen Aufruf zu einer bundesweiten Kampagne.

In dem Artikel „Dressur zur Mündigkeit? – Für die Verwirklichung der UN Kinderrechts-Konvention statt Überwachen und Erniedrigen in den Grauzonen der Hilfen zur Erziehung!“ vom 14.Juli 2014 findet sich der Aufruf zur Beteiligung.

Beispiele aus Recherchen im Internet finden sich in Beispiele für AKS Aufruf 8.9.14,

Anregungen für die Auswertung: Anregungen zur Operationalisierung 8.9.14
 

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TAZ | Keine ausreichende Kontrolle

Tagung Haasenburg-Heime

Experten berieten bei einer Tagung, wie sich die Aufsicht über Heime verbessern lässt. Die bisherigen Maßnahmen reichen noch nicht.

Ein Jahr nachdem die taz über den brutalen Umgang mit Kindern und Jugendlichen in den Heimen der Haasenburg GmbH berichtete, äußern sich jetzt Bundespolitiker zu dem Skandal. Bei einer Tagung über Alternativen zur geschlossenen Unterbringung in Berlin versprach der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Ralf Kleindiek (SPD), Ländern und Kommunen erstmals Unterstützung. Kleindiek sagte: „Der Bund sieht sich in der Verantwortung.“ Gegenüber der taz kündigte er eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern in diesem Jahr an.

Mehr im Artikel von Kai Schlieter

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TAZ-Nord: Der Weg vorbei am Kinderknast

Jugendhilfe in Hamburg

Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) lässt Alternativen zu geschlossenen Heimen entwickeln, hält parallel dazu aber an seinen alten Plänen fest. Pilotprojekt für 15 Fälle.

Nach der Schließung der Haasenburg-Heime hat SPD-Sozialsenator Detlef Scheele ein eigenes geschlossenes Heim angekündigt. Die Forderung, stattdessen Alternativen aufzubauen, war unüberhörbar. Offenbar tut Scheeles nun beides.

Mehr dazu im vollständigen TAZ-Artikel von Kaija Kutter

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Senatsdrucksache aus 1982

März1984_cutMärz1984_kalenderblatt_cutDie Debatten um Heimerziehung und geschlossene Heimerziehung sind nicht wirklich neu – und sie wurden schon ganz anders geführt, auch in der Politik.

Bereits 1982 hat sich der Hamburger Senat inhaltlich sehr ernsthaft mit Alternativen zur Heimerziehung beschäftigt und ein Konzept zur Verbesserung der Heimerziehung entwickelt.

Wir denken, es lohnt sich gerade heute, gründlich in die entsprechende Drucksache zu schauen und sich zu erinnern.

mehr dazu

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Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses | ein Kommentar dazu

Der LJHA Hamburg hat sich mehrfach in intensiven Diskussionen mit dem Thema Geschlossene Unterbringung (GU)  beschäftigt und am 14. April 2014 unter dem Titel Vorschläge zu Maßnahmen für besonders „schwierige“ Kinder und Jugendliche in Erziehungshilfen einen Beschluss dazu gefasst. Mehr zum Wortlaut des Beschlusses.

Im Aktionsbündnis erfolgte eine kritischer Ausseinandersetzung mit dem Beschluss.

Kommentar des Aktionsbündnisses gegen geschlossene Unterbringung zum Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses vom 14.04.2014:

Es bleibt bei der Ultima- Ratio!

Die kritischen Töne gegenüber Geschlossener Unterbringung im Beschluss des LJHA sind erfreulich. Andererseits stützen die „Vorschläge zu Maßnahmen für besonders ‚schwierige‘ Kinder und Jugendliche in den Erziehungshilfen“ die herrschende Argumentation, zu der die Planung einer eigenen geschlossenen Einrichtung gehört, wie dies der Hamburger Senat nach wie vor beabsichtigt:

Die geschlossene Unterbringung als ultima ratio ist als Argumentation bekannt: „Eigentlich lehnen wir das ab, als wir benötigen das Einsperren als letztes Mittel“. Das ist – inhaltlich durchaus konträr zu der vom LJHA selbst formulierten Kritik am Einschluss von Kindern und Jugendlichen – eine prinzipielle Legitimation ihres Einschlusses.

Weiter wird der zentralen Begründungsstrategie der „besonders ‚schwierigen‘ Kinder und Jugendlichen“ gefolgt. Wie alle Studien zeigen, ist das irreführend, da die „besondere Schwierigkeiten“ sich nicht von denen der Kinder und Jugendlichen in offenen Einrichtungen der Erziehungshilfen unterscheiden. Wenn es eine Gemeinsamkeit gibt, dann die, dass die Angebote der Jugendhilfe bei den Insassen von geschlossenen Einrichtungen gescheitert sind.

Entgegen der im Beschluss zumindest akzeptierten Idee einer Geschlossenen Unterbringung als zeitlich beschränkte ultima ratio muss es unserer fachlichen und rechtlichen Überzeugung nach um deren vollständige Abschaffung und die Verpflichtung des öffentlichen und der freien Träger gehen, geeignete Alternativen für jede_n Einzelne_n zu entwickeln.

 

 

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Potsdamer Neueste Nachrichten |Gericht: Haasenburg-Heime bleiben geschlossen

Alle Bemühungen der Betreiber blieben erfolglos: Die umstrittenen Jugendheime der Haasenburg werden nicht wiedereröffnet. Das pädagogische Konzept der Heime war am Ende ausschlaggebend. Mehr dazu

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