Landesjugendhilfeausschuss Brandenburg: Alternativen zur Geschlossenen Unterbringung

September 2001

Alternativen zur Geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe

Positionen und Empfehlungen des Landesjugendhilfeausschusses des Landes Brandenburg

Der Landesjugendhilfeausschuss des Landes Brandenburg will mit den vorliegenden Positionen einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über diese hochkomplexe Thematik leisten und Empfehlungen für die Politikerinnen und Politiker, die örtlichen Jugendhilfeausschüsse und die weitere Fachöffentlichkeit geben.

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Prof. Dr. Christian Schrapper: „Was tun mit den ‚Schwierigen'“? Erklärungs- und Handlungsansätze der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen

August 2001 | Prof. Dr. Christian Schrapper

Überarbeitete Fassung des Festvortrages anlässlich dem 25-jährigen Jubiläum des Heidehaus am 17.8.2001 in Neuwied

Download als doc-Dokument unter http://www.vpk.de/documents_public/schwierige_kinder.doc

Die Frage danach, was man mit ‚besonders schwierigen‘ jungen Menschen tun soll, bewegte die öffentlichen Erzieher solange es diese Aufgabe als staatlich organisierte Veranstaltung gibt. Die Antworten der letzten 200 Jahre variieren zwischen

  • besonderer Zuwendung, früh bei Pestalozzi und seinen Kriegswaisen in Stanz (um 1799), später bei Karl Wilker und seinen „Anstaltszöglingen“ im Lindenhof bei Berlin (1919-21) oder 1969/70 in den ersten Jugendwohnkollektiven, wissenschaftlich begründet u. a. durch Klaus Mollenhauer,
  • und harter Disziplin, Bestrafung und Aussonderung in den Fürsorge- und Erziehungsanstalten, die aus den Zucht- und Arbeitshäusern hervorgegangen sind.

Trotz einer Vielzahl engagierter und erfolgreicher Alternativprojekte, die auch in den letzten zwanzig Jahren zeigen wollten, dass „es ohne geschlossene Unterbringung geht“ , sind die Schilderungen der Ohnmacht und Hilflosigkeit professioneller Pädagoginnen und Pädagogen gegenüber Kindern, die ‚besondere Schwierigkeiten machen‘, nicht verstummt. Eindrucksvoll hat Jürgen Blandow, vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen um das erlebnispädagogische Alternativprojekt in Kuttula (Finnland), die „Stricke und Fallen der postmodernen Jugendhilfe“ an einer aktuellen Jugendhilfekarriere analysiert. Weiterlesen

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Gutachten zur geschlossenen Unterbringung „schwierigster“ Kinder und Jugendlicher aus dem Land Brandenburg

26 Februar 2000 | Prof.Dr.Ulrich Paetzold, Steffen Lachmann

Fallanalysen aus den Jahren 1997 -1999

Im Auftrag des Landesjugendamtes Brandenburg.
Das Gutachten beschäftigt sich mit der Frage, weshalb Kinder und Jugendliche aus dem Land Brandenburg geschlossenen untergebracht wurden. Hauptzielrichtung der Untersuchung wird dabei sein, mögliche Unterscheidungskriterien zwischen der geschlossenen Unterbringung in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie und einer geschlossenen Unterbringung im Bereich der Jugendhilfe herauszuarbeiten.

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